SKK005 – Schönheit

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Da sind wir wieder und reden diesmal über Schönheit und dass sie im Auge des Betrachters liegt, irgendwie ungreifbar ist, aber gleichzeitig in der Gesellschaft eine große Rolle spielt.

Shownotes

Jennifer zu Fake Lashes und Persönlichkeit

Soziologische Ästhetik, Georg Simmel

Ucanny Valley

Wo kommt unser Musikgeschmack her? Was finden wir gut? Die Forschung hat Antworten (englisch)

Isabells Website

10 Gedanken zu „SKK005 – Schönheit

  1. blub

    Also ich finds ja okay, dass Angela Merkels klamotten Besprochen werden wenn denn da mal was interessantes zu sehen ist.
    In der Politik haben Frauen eher als Männer die möglickeit sich optisch abzusetzen. Merkel tut quasi das NIE (bei Claudia Roth hat sichs halt abgenutzt). und wenn sies tut ist das auch sicherlich kaluliert (Stichwort: Deutschlandkette).

    Was Männer abkriegen die nicht übergewichtig sind und einen passenden Anzug tragen kann man ja grade hervorragend an Christian Lindner sehen. Mir gehts da wie vielen, ich würde an dem echt gerne Inhalte kritisieren, aber er hat ja keine.

    Bei jungen Männern Anfang 20 kann man beim Anzug besser unterscheiden nach “trägst du den Anzug oder trägt der Anzug dich”?

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    1. Thomas Beitragsautor

      Ich denke schon, dass Lindner Inhalte hat. Aber ich glaube nicht, dass er da wirklich drüber reden will.

      Wobei die Frage, wer wen trägt, Mann Anzug oder andersrum, ja auch damit zu tun hat, welche Anlässe dahinter stehen. So aus der Schule kenne ich erstaunlich viele junge Männer, die den Anzug tragen.

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      1. blub

        Du hast auch n paar BankerAzubis in der Schule, oder war das der andere Schulsprecher? Die haben ja dann im Job auch Anzugpflicht.
        Wer den Anzug freiwillig trägt, trägt meinst den Anzug und nicht andersrum, bzw das gibt sich dann meist recht schnell. Die anderen beschließen dann das sie lieber keinen Anzug tragen außer sie werden dazu gezwungen (Hochzeit/Beerdigung/Abitur).

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  2. David

    Ich könnte mich ja jetzt tierisch darüber auslassen, wie heteronormativ ihr diskutiert, aber dafür fühle ich mich viel zu gut unterhalten. Doch es ist ja dann schon irgendwie spannend: Bei der Schilderung des Mannes, der selbstbewusst beim Herrenausstatter auftritt und seine Expertise anbringt, hatte ich sofort den Klischeeschwulen im Kopf, der – wenn er dem Klischee entsprechen möchte – unfassbar viel Zeit darauf verwendet, gut gekleidet zu sein. Andersrum sieht die Klischee-Lesbe aus der Kategorie “Butch” immer so aus, als würde ihr Shoppingverhalten sich nach männlich zugeschriebenen Kategorien wie Praktibilität und Komfort ausrichten – Auch wenn meine Erfahrungswerte darauf hinweisen, dass auch die sich sehr viel Gedanken über diese Dinge machen, wie mensch also möglichst maskulin wirkt, was die weiblichen Attribute möglichst gut versteckt und so weiter.
    Kurz: Man könnte jedes Thema noch viel komplizierter machen, als es eh schon ist. 😀

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    1. Thomas Beitragsautor

      Nun ist ja der Witz, dass der “Klischeeschwule” und die “Klischeelesbe” sich an heternormativen Standards orientieren und die damit reproduzieren. Das wird noch witziger, wenn du zum Beispiel mir Heteronormativität unterstellst ohne zu Wissen, aus welcher Position und als Teil welcher Gruppe ich da spreche. Da machst du vielleicht Annahmen, die dich zu falschen Schlüssen führen.

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    2. Vrouwelin

      Natürlich sind wir im Kern heteronormativ. Weil wir in dieser Gesellschaft sozialisiert sind. Wir sind ebenso im Kern sexistisch und rassistisch. Wir können versuchen das abzubauen und zu reflektieren, aber wenn wir über uns in unserer Lebenswelt sprechen, dann ist die heteronormativ strukturiert. Genauso wie alle Schönheitsideale es sind. Wir haben kein Programm, das wir abarbeiten, noch sind wir das öffentlich-rechtliche Bildungsfernsehen 😉 Daher können wir in unserer Sendung nur reflektieren, was wir erleben, subjektiv, denn Fakten gibt es hier per Definition kaum. Wir gendern, weil es eben jene Normativität bricht. Und doch ist (und bleibt wohl noch eine Weile)meine pansexuelle Welt der Heteronormativität unterworfen.

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      1. David

        Ich hoffe die Ironie meines Kommentars ist zu mindest in Auszügen angekommen, es sollte eben genau keine Anklage sein sondern nur einen Gedanken einstreuen, der mir beim zuhören gekommen ist – unterstützt durch eine von anderen Klischees durchzogenen Erzählung, die entsprechend “homonormativ” aufgeladen ist. Also kein Angriff, keine Notwendigkeit einer Verteidigung, nur ein verschriftlicher Gedankenblitz der mir beim zuhören kam. Ausserdem bin ich viel zu amüsiert und angeregt von euren Diskussionen, ich werbe so gut es mir möglich ist in meinem persönlichen Umfeld. <3

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  3. Till

    Erstmal vorweg, ich habe an eurem Podcast einen Narren gefressen. Die 6 Folgen hab jetzt in 3 Tagen durchgehört. Macht weiter so.

    Zu Thomas “Slim Fit” bei H&M ist für 180 Männer mit 60 Kilo These. Ich war vor ein paar Wochen mit der Absicht dort einen Anzug für eine Hochzeit zu kaufen. Als ich Slim Fit laß dacht ich das ist genau das was ich suche. 185 und 75 Kilo, dünne Arme. Wie sich herausstellt ist Slim Fit dafür da breites Kreuz und besonders dicke Arme zu betonen und nicht für schlanke Leute. Die sind genauso außen vor wie die anderen von euch beschrieben Gruppen.

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